nanoRoadshow

Jeder dritte Freitag im Monat um 11 Uhr

In der nanoRoadshow stellen wir an jedem dritten Freitag im Monat ein neues Nanotechnologie-Thema vor und diskutieren dies mit je zwei Expert_innen aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven. Diskutieren Sie mit, stellen Sie Ihre Fragen und erfahren Sie mehr über das Potenzial der Nanotechnologie. 1 Thema, 2 Expert_innen am 3. Freitag des Monats:

  • Ein Thema - zwei Expert_innen: Zwei Fachleute unterschiedlicher Firmen oder Institute berichten über ein Thema. Sie beleuchten die Fakten aus ihrer jeweiligen Perspektive und ergänzen oder widersprechen sich. Ihr Vorteil: Sie lernen mehrere technische Ansätze und Denkweisen kennen und können sich ein umfangreiches Bild zum Thema erarbeiten und Ihre eigene Meinung stärken.
     
  • Der Mensch hinter der Technik: Lernen Sie die Expert_innen kennen, was sind ihre Beweggründe, die Technologie einzusetzen, wofür brennen sie? Wir werden persönlich: In ungezwungener Atmosphäre diskutieren wir von Mensch zu Mensch.
     
  • Digital und authentisch: Sie vermissen den Plausch in der Kaffeepause bei Messen und Veranstaltungen? Wir stellen Ihnen eine Plattform zum ungezwungenen Austausch zur Verfügung. Trinken Sie im Anschluss an die nanoRoadshow mit uns einen -digitalen- Kaffee und erweitern Sie Ihr persönliches Netzwerk. Wir nehmen uns die Zeit für Sie!

Die nanoRoadshow im Überblick zum Download.

Hinweis: Der Austausch wird mit dem Programm MicrosoftTeams organisiert. Sie treten der nanoRoadShow online über Ihren eigenen Computer oder Ihr eigenes Handy bei. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung auf unserer Homepage bis 12 Stunden vor dem Termin nötig. Die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte liegen in der Eigenverantwortung der Referierenden.

Die nächsten Termine

Messmethoden zur Bestimmung der Arbeitsplatzbelastung durch Nanofasern

21.05.2021, 11-12 Uhr

Bei jeder Innovation müssen Nutzen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Der Cluster Nanotechnologie unterstützt die verantwortungsvolle Entwicklung von Nanomaterialien und ihren Anwendungen - von der Herstellung über die Verwendung bis zur Entsorgung.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt dieser Überlegungen ist der Arbeitsschutz in Produktion und Verarbeitung, insbesondere eine mögliche Atemwegsbelastung durch nanoskalige Partikel. Um potenzielle Belastungen festzustellen, Grenzwerte zu überprüfen und sichere Arbeitsprozesse mit geeigneten Schutzmaßnahmen zu etablieren, sind zuverlässige Messmethoden essentiell.

In der 5. Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe nanoRoadshow dürfen wir zur wissenschaftlichen Betrachtung dieser Messmethoden unsere Expertin Fr. Bäger von der BAuA begrüßen. Unser zweiter Referent, Hr. Bieri von Stat Peel hat mit seinem Unternehmen eine Möglichkeit zur Messung der personenbezogenen Exposition entwickelt. Die Teilnehmer_innen an der nanoRoadshow haben die Möglichkeit, Expertenwissen zu beispielsweise folgenden Themen zu hören:

  • Durchführung von Messungen am Arbeitsplatz
  • Untersuchungen zum Verstaubungsverhalten von nanoskaligen Materialien
  • Morphologische Charakterisierung von Staubpartikeln
  • Messmethoden zur Erfassung personenbezogener Expositionen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Daphne Bäger

Daphne Bäger

b a u a :
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Gruppe 4.5 - Partikelförmige Gefahrstoffe


zur BAuA

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Rudolf Bieri

Rudolf Bieri

Chief Executive Officer
Stat Peel AG


zu Stat Peel


 

Nanotechnologie in der Geothermie: Von der Simulation zur Praxis

18.06.2021, 11-12 Uhr


 

Rückblick

Nano gegen Corona - Ein Joint Venture aus Deutschland

15. Januar 2021, 11-12 Uhr

Nicht erst seit CoViD-19 sind Hygienemaßnahmen ein essentieller Aspekt zum Schutz vor infektiösen Krankheiten und tragen u.a. im Krankenhaus aber auch in der Lebensmittelbranche und in öffentlichen Verkehrsmitteln dazu bei Menschen zu schützen. Zu den zentralen Maßnahmen zählt dabei insbesondere die Desinfektion von Händen und Oberflächen. Dieser Fokus führt jedoch dazu, dass bereits kleine Fehler im Desinfektionsmanagement oder unsachgemäße Desinfektionsmaßnahmen schwerwiegende Folgen haben können. Da Oberflächen generell ein Reservoir für Erreger sein können und damit grundsätzlich eine Infektionsgefahr bergen, wird der Einsatz von antimikrobiellen und antiviralen Oberflächen als zusätzliche Hygienemaßnahme zunehmend relevanter.

Wie können solche Technologien in Deutschland entwickelt werden und was sind die Herausforderungen bei der Zulassung und der Vermarktung? Welche Aspekte müssen bei der Herstellung von Rohmaterialien berücksichtigt werden und was sind die Herausforderungen bei der Beschichtung von speziellen Oberflächen? Die nanoRoadShow begleitet zwei Experten von der Idee bis zur Vermarktung einer antimikrobiellen/antiviralen Oberfläche und vergleicht dabei die Sicht des Rohmaterialherstellers und die des Verarbeiters und Beschichters.

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Michael Petry

Michael Petry

Geschäftsführer GBneuhaus


zu GBneuhaus

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Gregor Schneider

Gregor Schneider

Leiter Geschäftsfeld agpure® nanosilver - biocides and nanomaterials


zu agpure®


 

Nanotinten für die gedruckte Elektronik

19.02.2021, 11-12 Uhr

Die gedruckte Elektronik wird als eine der Schlüsseltechnologien für die zukünftige Entwicklung elektronischer Anwendungen gesehen. Besonderes Potenzial wird dabei Tinten auf Basis von Nanomaterialien (bspw. CNTs und Silbernanopartikel) zugesprochen, da diese ideal zum Drucken von Antennen (RFIDs), Leiterbahnen, flexiblen Displays oder Photovoltaikmodulen eingesetzt werden können. Der Gesamtprozess ist jedoch nicht trivial. Neben dem eigentlichen Druckprozess sind speziell das Trocknen und das Verdichten die zwei essentiellen Prozessschritte, um eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit sowie eine gute Haftfestigkeit der gedruckten Leiterbahnen auf den Substraten zu ermöglichen.

Wie kann dieser herausfordernde Schritt gelöst werden und wie können leitfähige Strukturen auch auf thermisch empfindliche Substrate gedruckt werden? Diese und andere Fragen werden in der NanoRoadshow aus der Sicht eines Unternehmers und der Sicht eines Forschers ausführlich diskutiert werden.

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Jochen Wahl

Jochen Wahl

Geschäftsführer GSB Wahl


zu GSB Wahl

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Jewgeni Roudenko

Jewgeni Roudenko

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Labor für Aufbau- und Verbindungstechnik


zur TH Nürnberg

Smarte Dispersionen durch innovative NanoAnalytik

19.03.2021, 11-12 Uhr

Die Qualität von pulverförmigen Rohstoffen und deren Dispergierung für die Herstellung von Nanopartikel-Suspensionen sind entscheidend für die Entwicklung neuer Materialien. Die Einsatzbereiche dieser maßgeschneiderten, smarten Dispersionen sind vielfältig und reichen von Sieb- und Inkjet- Druckfarben zur Produktveredelung mittels dekorativer Beschichtungen bis hin zu funktionellen Kompositen für Life Science oder innovativen technischen Anwendungen. Neue Anwendungsbereiche werden erschlossen, Produkte und Hochleistungswerkstoffe gelangen in die Umsetzung.
All dies ist nur durch den Einsatz modernster NanoAnalytik möglich. So führen im Bereich der Dispersionen Stabilitätsanalysen, Partikelgrößenanalyse und deren Oberflächencharakterisierung, sowie Untersuchungen zur Detektion von Destabilisations-Phänomenen zu einer Optimierung von Formulierungen und Verarbeitungsprozessen.

Wie sieht ein Innovationszyklus ausgehend vom Glaspulver über die Dispersion bis hin zur fertigen Produktanwendung aus?  Welche Herausforderungen sind dabei zu meistern? Welche Rolle spielen dabei die flankierenden nanoanalytischen Messmethoden? Die nanoRoadshow zeigt Entwicklungsbeispiele, bei denen smarte Dispersionen durch innovative NanoAnalytik ermöglicht wurden.

Nutzen Sie die Gelegenheit die Sichtweise eines Experten aus dem Bereich Materialentwicklung und eines erfolgreichen mittelständischen Unternehmers zu diesem Thema zu hören. Holen Sie sich Impulse von unseren Experten für Ihre eigenen Entwicklungen.

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Dr. Jörg Schuhmacher

Dr. Jörg Schuhmacher

Principal Scientist Powders & Pastes
Material Development
SCHOTT AG


zur SCHOTT AG

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Prof. Dr. Dr. Dietmar Lerche

Prof. Dr. Dr. Dietmar Lerche

Geschäftsführer
LUM GmbH


zur LUM GmbH

Vom Labor zur Luft: Batteriematerialien und UAS

16.04.2021, 11-12 Uhr

Nanotechnologie-basierte Innovationen besitzen in der Elektromobilität großes Potenzial. Die Verwendung und Einarbeitung von Nanomaterialien ermöglicht die Herstellung von Materialien und Werkstoffen mit gezielt einstellbaren chemischen und physikalischen Eigenschaften.
Ein Kernpunkt für die Elektromobilität ist die Entwicklung von zukünftig effizienteren und sicheren Energiespeichersystemen mit höheren Leistungsdichten und Lebensdauern sowie geringem Gewicht.

In unserer 4. nanoRoadshow skizzieren wir den Weg vom Material zum Produkt, bzw. in diesem Fall konkreter: vom Labor zur Luft. Nutzen Sie die Gelegenheit die Sichtweisen aus dem Bereich Materialentwicklung und einem Hersteller von UAS (unmanned aircraft systems) kennenzulernen.

Erfahren Sie einerseits Details zur Entwicklung von Batteriematerialien - der Herstellung und Dispergierung von Elektroden-Suspensionen sowie dem anschließenden Beschichtungsschritt. Lernen Sie auf der anderen Seite, welche Anforderungen in der Luft- und Raumfahrt für unbemannte Luftfahrzeuge gelten und welche innovativen Energiespeichermaterialien in der Branche Einsatz finden.

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Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris

Dr.-Ing. Felipe Wolff-Fabris

Standortleiter | Europäisches Zentrum  für Dispersionstechnologien |
Bildung & Forschung
SKZ - KFE gGmbH


Zum EZD

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Dr.-Ing. Csaba Singer

Dr.-Ing. Csaba Singer

CEO | CTO | Co-Founder
Hybrid-Airplane Technologies GmbH


zur Hybrid-Airplane Technologies GmbH