Ausgewählte Projekte

Innovative FuE-Projekte sind ein zentraler Bestandteil des Cluster Nanotechnologie. Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Projekte aus unseren Netzwerken sowie Cross-Cluster- und internationalen Kooperationen. Im Fokus stehen anwendungsnahe Vorhaben, die den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken und konkrete Lösungen in Bereichen wie Nanoanalytik, Nanotinten, Nanokohlenstoffe, Sensorik und Biotechnologie fördern.

Projekte aus den Netzwerken

Die verschiedenen Kooperationsnetzwerken des Clusters Nanotechnologie sind Ausgangspunkt für zahlreiche innovative Projekte und Kooperationen. Auf den Seiten der jeweiligen Netzwerke finden Sie hierzu weitere Details.

Einige wenige beispielhafte Projekte aus den Netzwerken sind nachfolgend aufgelistet:


Projekt NanoGeoFeld

Im Projekt NanoGeoFeld untersucht das Nanonetz Bayern e.V. gemeinsam mit 6 Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft den Einsatz von Nanomaterialien zur technologischen Weiterentwicklung der oberflächennahen Geothermie. Ziel ist es, das Potenzial der Nanotechnologie systematisch zu erforschen, experimentell zu validieren und für die praktische Anwendung nutzbar zu machen. Das Projekt startete am 1. Juli 2026 und wird bis 30. Juni 2030 im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms gefördert.

Initiativen und Plattformen

Nanotechnology NOW!

Nanotechnology NOW! ist ein Erasmus+-gefördertes Projekt, welches sich auf den Informationsaustausch zu Hightech-Innovationen aus der Nanotechnologie in Europa konzentriert.

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Gründung des Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD)

Das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Technologietransferzentrum, dessen Hauptaugenmerk auf der Herstellung und Charakterisierung von Dispersionen liegt.

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Cross-Cluster Projekte

Biotechnologie & Nanotechnologie

Die Forschungs- und Entwicklungsbereiche der Biotechnologie und der Nanotechnologie haben sich jeweils enorm weiterentwickelt und zunehmend größere Schnittmengen gebildet. Das Cross-Cluster Projekt der beiden Cluster Biotechnologie und Nanotechnologie beabsichtigt, langfristig die Kompetenzen innerhalb der Einzelcluster enger zu verbinden und einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen.

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Nanofunktionalisierungen von Carbonfasern

Bayern hat sich als führende Region für Hochtechnologien etabliert, unter anderem im Bereich der Nanotechnologie und der kohlenstoffbasierten Materialien. Der Cluster Nanotechnologie und der Cluster MAI Carbon bündeln diese Kompetenzen im zukunftsweisenden CrossCluster-Projekt „Nanofunktionalisierungen von Carbonfasern“.

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Nanofunktionalisierungen von Carbonfasern

Das Cross-Cluster-Projekt „MiQSeN: Miniaturisierte Sensorik und Quanten-Sensorik durch Nanotechnologien“ sensibilisiert bayerische Unternehmen für die Möglichkeiten zum Einsatz von aktueller Nanotechnologie für Sensorik und fördert die Entwicklung neuer, darauf aufbauender Technologien und Einsatzmöglichkeiten.

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HighTechComm

Der Cluster Nanotechnologie und der Munich Biotech Cluster m4 haben gemeinsam ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot erarbeitet, das insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen unkomplizierten und niedrigschwelligen Zugang zu professioneller Technologiekommunikation ermöglicht.

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Internationale Zusammenarbeit

Seit seiner Gründung vor 20 Jahren hat der Cluster Nanotechnologie ein weitreichendes internationales Netzwerk aufgebaut und pflegt strategische Kooperationen mit Partnern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Israel. Zu den Partnerländern zählen unter anderem Tschechien, Belgien, Brasilien, Israel, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich, Polen und die USA.

Fokus Japan: Messeauftritte und strategische Partnerschaften

Die Teilnahme an der NanoTech-Messe in Tokio mit einem eigenen Gemeinschaftsstand ist fester Bestandteil der Japan-Aktivitäten geworden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – die Kernzielgruppe des Clusters – nutzen diese Plattform, um erste Kontakte in Japan zu knüpfen, potenzielle Partner für Forschung und Entwicklung zu finden oder neue Anwendungsfelder in der japanischen Industrie zu erschließen. Gleichzeitig bietet die Messe eine optimale Gelegenheit, sich über neueste Technologietrends und Wettbewerber zu informieren.

Strategische Kontakte nach Japan bestehen seit mehreren Jahren, unter anderem mit der Universität Tokio, der Universität Osaka, der Kyushu University und ASTEM in Kyoto. Mit diesen Partnern wurden erfolgreich bilaterale Workshops organisiert, beispielsweise zu den Themen nanolaserbasierte Gassensorik und Nanoanalytik. Unterstützt wurde der Cluster dabei von Fraunhofer Japan, der Repräsentanz des Freistaats Bayern in Japan, der Deutschen Außenhandelskammer (AHK) und dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Tokio.

Historische Aktivitäten: Deutsch-russische Zusammenarbeit

Bis 2014 bestanden intensive Aktivitäten zur Erweiterung des deutsch-russischen Nanotechnologie-Netzwerks. Im Rahmen des Programms „Research in Germany – Land of Ideas" zielte das Verbundprojekt NanoBRIDGE darauf ab, die deutsch-russische Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Exzellenzen aus der deutsch-russischen Nanobiotechnologie sollten als Brücke dienen, um gemeinsam Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und konkrete FuE-Projekte zwischen Industriepartnern beider Länder anzubahnen.

Internationale Sichtbarkeit und Vermittlung

Die internationalen Aktivitäten tragen maßgeblich zur Sichtbarkeit des Clusters Nanotechnologie bei: Der Cluster und seine Akteure werden regelmäßig zur Teilnahme an internationalen Nanotechnologie-Messen sowie zu Vorträgen auf Fachkonferenzen eingeladen. Zudem wird der Cluster häufig als zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung von Fachreferenten aus dem eigenen Netzwerk genutzt.

Durch die wachsende internationale Ausstrahlung gehen zunehmend technologische Anfragen aus Drittländern ein, die gezielt nach Projektpartnern im Netzwerk des Clusters suchen. Diese Anfragen werden an passende Cluster-Partner weitervermittelt und tragen so zur weiteren Internationalisierung der bayerischen Nanotechnologie-Landschaft bei.

Datenbanken

Umweltschutz und Sicherheit im industriellen Umgang mit Nanomaterialien

Projekt zur verantwortungsvollen Anwendung und Weiterentwicklung von Nanotechnologien durch die Umsetzung adäquater Arbeits­- und Umweltschutzmaßnahmen.

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