22. Juli 2026, Online
Im Projekt NanoGeoFeld untersucht der Verein Nanonetz e.V. gemeinsam mit sechs Partnern aus Industrie und Forschung innovative Ansätze, um die oberflächennahe Geothermie durch den Einsatz von Nanotechnologie weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Potenzial der Nanotechnologie systematisch zu erforschen, experimentell zu validieren und für die praktische Anwendung nutzbar zu machen. Das Projekt startete am 1. Juli 2026 und wird bis 30. Juni 2030 im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms gefördert.
Am 22. Juli 2026 ist das Projekt NanoGeoFeld nun mit einem erfolgreichen Kick-Off-Treffen gestartet. Gemeinsam mit sechs Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft untersucht der Verein Nanonetz Bayern e.V. den Einsatz von Nanomaterialien zur technologischen Weiterentwicklung der oberflächennahen Geothermie. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Entwicklung, Erprobung und Validierung nanotechnologisch optimierter Komponenten für Erdwärmesondensysteme.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Aufbau eines eigens konzipierten Erdwärmesonden-Testfelds, ausgestattet mit moderner Messtechnik, auf dem Gelände der Universität Würzburg. Dort sollen bereits ab 2027 neue Komponenten unter realen Bedingungen getestet und validiert werden. Ergänzend werden Simulationsmodelle und ein digitaler Zwilling entwickelt, um die Ergebnisse systematisch auszuwerten, neue Materialien zu entwickeln und das Konzept der Geothermie anschaulich darzustellen.
Besonders wichtig ist dabei auch die Einbindung der Hersteller: Im Rahmen eines geplanten Calls sollen Unternehmen gezielt eingeladen werden, ihre Entwicklungen einzubringen und Materialien im Testfeld praxisnah zu erproben.
Das Projekt NanoGeoFeld leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Entwicklung und Anwendung innovativer Technologien in der oberflächennahen Geothermie voranzubringen und die Wärmewende nachhaltig zu unterstützen.
Weitere Details zum Projekt finden Sie hier: https://nanoinitiative-bayern.de/cluster-nanotechnologie/projekte/projekt-nanogeofeld