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EZD Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologien

Das Dispergieren von nanoskaligen Teilchen nimmt in der Prozesstechnologie zur Funktionalisierung von Materialien einen immer höheren Stellenwert ein. Bildquelle: SKZ.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ - Deutschlands größtes Kunststoff-Institut und Mitglied im Förderverein Nanonetz Bayern e.V. - wird das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) im Landkreis Wundsiedel aufbauen. Dieses Vorhaben vereint den Willen mehrerer ausgesprochen aktiver regionaler Industrieunternehmen, die maßgeblich an der Finanzierung beteiligt sind, eine Anlauf- und Analysestelle mit der gebündelten Fachkompetenz auf dem Gebiet „Dispergieren“ zu errichten. Große Unterstützung der Initiative kam von MdL Martin Schöffel und von Prof. Dr. Alfred Forchel, Sprecher Cluster Nanotechnologie, der schließlich für den Kontaktaufbau zum SKZ sorgte. Der Cluster Nanotechnologie hat sich von Anfang an sehr für die Initiative eingesetzt und hat das Vorhaben tatkräftig unterstützt. Um die Netzwerkarbeit nachhaltig zu gestalten ist es vorgesehen, eine ständige Verknüpfung zwischen dem EZD und dem Cluster Nanotechnologie einzurichten. Der Freistaat Bayern wird das für die Region Oberfranken wegweisende Projekt mit insgesamt 5,2 Millionen Euro verteilt auf die kommenden fünf Jahre fördern.

Für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie haben die Entwicklung und der Einsatz neuer Technologien eine ungebrochen hohe Bedeutung. Dabei kommt den Prozesstechnologien zur gezielten homogenen Verteilung nanoskaliger Partikel eine wachsende Bedeutung zu. In der Produktion gilt es deshalb, geeignete Mischungen unterschiedlicher Materialien herzustellen. Sind diese Materialien nicht ineinander löslich - dies ist bei der überwiegenden Mehrzahl der technischen Materialien der Fall - so spricht man von Dispersionen. Die Herstellung von Dispersionen ist ein anspruchsvoller, meist mehrstufiger Prozess.

Insbesondere der Einsatz von Materialien in Nanoskaligkeit, also in extrem feiner Granularität, kann dazu fuhren, dass Materialien vollkommen neue Eigenschaften entwickeln, die das Mischprodukt dann bei geringstem Materialeinsatz neu gestalten können. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich zunehmend mit der Herstellung eigener Dispersionen befassen und sich hier aufgrund der begrenzten Entwicklungskapazitäten im eigenen Haus mit immer größeren Herausforderungen konfrontiert sehen, soll das EZD eine industrienahe Anlaufstelle sein, in der neue Ideen getestet, Mitarbeiter geschult und firmeninterne Abläufe optimiert werden. Ein Kompetenzzentrum zu dieser immer wichtiger werdenden Thematik existiert bislang noch nicht.

Themenschwerpunkte des EZD:

  • Material: Herstellung und Oberflächenmodifizierung funktioneller Mikro- und Nano-Additive
  • Verfahrenstechnik: Optimierung der Herstellung von funktionellen Dispersionen
  • Analytik-Zentrum: Charakterisierung von Additiven und Dispersionen und Entwicklung neuer praxistauglicher Methoden
  • Weiterbildung: Praktisch orientierte Lehrgänge und theoretisch konzipiert Seminare und Tagungen

Als Betreiber des EZD wurde in Abstimmung mit den Stakeholdern zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und der ortsansässigen Industrie das SKZ als erprobte Technologietransfer-Einrichtung für den Mittelstand ausgewählt und als eigenes Geschäftsfeld im SKZ geführt.

Weitere Informationen unter:   www.skz.de/ezd